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02.11.2014

Richtfest des Backhauses am Heimatmuseum am 7. Februar 2014

Man hat es immer schon geahnt,
wer so ein schönes Haus geplant
steht ganz plötzlich vor der Frage
was ich denn zum Richtfest sage.

Man hat den Dachstuhl hochgezogen,
kein Balken hat sich durchgebogen.
Die Zimmerleute zauberten herbei
ein schönes Dach, ganz faltenfrei.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Heimatfreundinnen und Heimatfreunde.

Ich darf Sie alle sehr herzlich im Namen des Heimatvereins zu unserem heutigen Richtfest begrüßen.

Als wir vor über einem Jahr einen Backofen von Christoph Heitfeld geschenkt bekommen haben – ein großer Dank dafür und natürlich auch für die weitere freundliche Unterstützung, auch für heute, wie Sie gleich selbst schmecken können.

Dann war natürlich gleich die Frage, wo steht der Backofen, was machen wir mit ihm? Ein Haus muss her, war schnell die Entscheidung. Ein kleines natürlich, und dann wurde es immer etwas größer, bis es die heutigen Ausmaße angenommen hat.

Gesagt, getan. Beileibe nicht. Wie bekommt man so etwas kostengünstig für einen Verein hin?, dass man es sich leisten kann. Das geht nur mit Hilfe von Freunden und Gönnern, mit Sponsoren also. Und das ist auch der Grund, warum wir Sie hier alle eingeladen haben. Ein großes Dankeschön zu sagen für Ihre großzügige Unterstützungen.

Es fing an im September vergangenen Jahres 2013, als der Baugrund angelegt wurde. Ohne z. B. maschinelle Hilfe wäre das ein mühseliges Unterfangen gewesen. Jochem Schürck und Clemens Stimberg waren so freundlich. Dann folgte der Rohbau, der ohne externe, fleißige Maurer der Familie Höfener vielleicht heute noch nicht stünde. Ein toller Kamin aus Edelstahl muss sein, besorgen und einbauen – ein Dank unseren Schornsteinfegern Rühn.

Ja, und dann folgte am 31. Januar 2014 das Richten des Daches. Gute Vorbereitung dank der Zimmerei Werner Schomberg und tätiger Mithilfe war der Dachstuhl im Nu fertig. Die Giebel werden zurzeit zugemauert dank Theo Jahn.

Es fehlt noch ein bisschen. Das Dach muss gedeckt werden. Tür und Fenster eingebaut werden. Elektrik muss herein. Fliesen gehören auch noch dazu und eine kleine Einrichtung sollte sein.
Ich baue da im wahrsten Sinne des Wortes auf Klaus Klönne, Klaus Göke, Heinz-Dieter Niehus, Heinz-Peter Wöstmann und Klaus Pfendert, die teilweise auch hier sind und denen mein Dank im Voraus gilt.

Ich hab’s nicht vergessen. In Deutschland gehört auch viel Bürokratie zu einem solchen Vorhaben. Man braucht einen Architekten. Bernd Breimann und Ulli Bollrath haben sich hier verdient gemacht. Was nützt ein Plan ohne Statik? Heinz Wesselbaum hat sie uns freundlicherweise gemacht.

Es fehlt ein Dank an die Heimatfreunde, die bei vielen Arbeiten mitgeholfen haben. Franz Rempe, Klemens Burbaum, Josef Hallmann, Heinz Steinborn sind hier ganz deutlich zu nennen. Einen darf ich als Vorsitzender voranstellen: Bernhard Heckmann. Als Motor, Baugrubenchef, Maurer, Zimmermann, und, und, ist dieses Projekt mit ihm verbunden wie mit keinem anderen. Der Dank der Heimatfreunde ist dir, lieber Bernhard, gewiss.

Ich hoffe, ich habe keinen vergessen. Deshalb will ich noch einmal ganz pauschal meinen tiefen Dank an alle Unterstützer und Helfer sagen. Ich wünsche uns weiterhin einen guten Bauverlauf, und freue mich, dass es bisher zu keinem Unfall gekommen ist.

Nun gilt es, bald das neue Backhaus des Heimatvereins mit Leben zu erfüllen. Ich bin mir sicher, das gelingt uns und unsere Mitglieder und auch die Bevölkerung werden davon profitieren.

Ein herzliches Glückauf diesem neuen Bauwerk.
Und ich darf unsere beiden Zimmerleute bitten, nun den traditionellen Richtspruch zu sagen.

Norbert Frey
1.Vorsitzender

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